Therapiemotivation

Die Gründe in Psychotherapie zu gehen sind individuell und können ganz verschieden sein. Am Anfang steht meist psychisches oder physisches, körperliches Leid; manchmal auch ohne medizinisch erklärbare Ursache. Auch die Erkrankung nahestehender Menschen kann zu einer großen Belastung werden. Manchmal spielt man schon länger mit dem Gedanken, sich bei der Bewältigung schwieriger oder sich verändernder Lebenssituationen unterstützen zu lassen.

Foto: Sebastian Philipp (sebastianphilipp.com)

Im Alltag finden wir selten ideale Lebensumstände vor, und je nach unserer psychischen Verfassung können vielfältige Arten von (Belastungs-)Störungen die Folge sein, die uns unser Körper auf ganz unterschiedliche Art und Weise rückmelden kann. Generelle Unzufriedenheit, Gereiztheit, Ein- oder Durchschlafstörungen, Beziehungsprobleme, unerklärbare Müdigkeit, körperliches Unwohlsein (Kopfschmerzen, Migräne, Verdauungsprobleme, Magenschmerzen, hartnäckige Verspannungen, Bandscheibenvorfälle, Essstörungen etc.), gehäufte Streitigkeiten und vieles mehr können Symptome sein, mit denen uns unsere Psyche immer wieder Signale sendet.

Schwere Diagnosen einer (psychischen oder physischen) Erkrankung, unvorhergesehen eingetretene Ereignisse, wie Gewalterfahrungen, Trennungen, Unfälle, traumatisierende Situationen oder Todesfälle, aber auch eine (geplante) Änderung unserer Lebensumstände können uns plötzlich den Boden unter den Füßen wegziehen. Psychotherapie ist ein Heilverfahren im Gesundheitsbereich für die Behandlung von psychischen, psychosozialen oder auch psychosomatisch bedingten Verhaltensstörungen und Leidenszuständen. Die Personzentrierte Psychotherapie schließt grundsätzlich keine Erkrankung aus.